III Gibt es nur den einen Weg?

"Hey was wird denn das wenn es fertig ist. Du hast sie wohl nicht mehr alle." Und prompt sauste ihre Faust ziemlich heftig auf seinen Kopf nieder. Der Raum war vom Licht der Fackeln erfüllt. Vereinzelt waren Kapuzenträger mit einer Kerze zu sehen. Sie, eine bedrohlich gleichermaßen wollüstig wirkende Frau in einem Fell-Lederoutfit, beugte sich über ihn und ihr braunes gewälltes Haar viel von ihren Schultern in ihr Gesicht. Ihre stahlgrauen Augen schienen ihn regerecht zu durchdringen und nun stellte sie auch noch ihren Fuß auf seinem Oberkörper ab, stützte sich auf ihrem Knie ab. Sie schaute durch die Runde, als ob sie jemanden suchen würde. Der Man zu ihren Füßen keuchte nur noch. Er versucht sich krampfhaft durch die Kraft seiner Arme aufzustützen, doch dies blieb bei vergeblichen Versuchen. Sie begann wieder zu sprechen "Na gut ich werde diesen erbärmlichen Übergriff einfach mal ignorieren und denke mal wir können die Verhandlungen zu einem Ende bringen, welches für beide Seiten akzeptabel ist." Die Kapuzenträger wandten sich einander zu, doch schienen sie sich ohne Worte einig zu sein. Alle drehten sich zu einem herum, dieser zögerte kurz und trat dann einen Schritt vor. Langsam schob diese Person ihre Kapuze vom Kopf. Ihre Augen waren so rabenschwarz wie Ihre Haare. Durch Ihren Pony und die Strähnen an den Seiten war nur wenig von Ihrem Gesicht zu erkennen. Die Frau schritt langsam auf Sie zu "Ich bin Terra und hoffentlich besitzt du, genau wie ich, die Höflichkeit auf Fragen zu antworten. Denn ich habe langsam keine Lust mehr eine Alleinunterhaltung zu führen. Ich habe mich nicht auf den weiten Weg gemacht um jemanden zu erheitern.“. Das Mädchen hob Ihren Kopf ein kleinen wenig und beobachtete Terra mit Ihren tiefen schwarzen Augen. Nun konnte man auch Ihre leicht gebräunte Haut und die rosigen Wangen sehen. Ihr eiserner Blick verriet der Frau das Sie nicht gewillt war mit ihr zu verhandeln. Sie weigerte Sich wohl auch ihr Antwort zu geben. Und wenn Sie es nicht müsste würde Sie Terra nicht ansehen. Nach kurzem Zögern sprach Sie "Sprich, was genau willst du von uns!" und in Ihrer Stimme spiegelte sich Ihr Blick wieder. Terra stemmte einen Arme in die Hüfte und spielte mit der anderen Hand in ihrem Haar "Erst einmal wer bist du überhaupt, aber es ist wohl nicht so wichtig ein Unbekanntes kleines Mädchen wird mir schon reichen“. „Ich will dass ihr mir einen Gefallen tut. Führt dieses Ritual für mich durch" dabei zog sie ein Stück Pergament hervor. Ihre Augen weiteten sich bei dem Anblick "Ich bin kein kleines Mädchen ich bin Mira und warum sollten wir das für dich tun?". Sie wusste genau was auf diesem Papier stand, es war nicht das erste Mal das Sie es sah und Sie wusste das es nichts Gutes zu bedeuten hatte. Die Frau kam näher an Sie heran, ihr Gesicht verzog sich zu einer zornigen Fratze. Sie holte aus und schlug Mira mit offener Hand ins Gesicht. Diese hielt Ihren Kopf nun leicht seitlich und etwas Blut trat aus Ihrem Mund hervor. Terra blieb weiter vor Ihr stehen und sprach in einem überheblichen Ton: "Ich weiß nicht was du erwartet hast?". Sie ballte ihre Händen zu Fäusten und wurde lauter „Ihr habt doch schon lange gewusst das dieser Moment kommen wird.“ Sie wurde immer lauter bis sie schließlich Mira wutentbrannt anschrie "Nun ist es soweit und du mieser Naturfehler hast nichts Besseres zu tun als meine kostbare Zeit zu verschwänden und meine Nerven auf eine harte Geduldsprobe zu stellen." Als sie fertig war trat eine Totenstille ein, sie drehte sich von Mira weg und lies das Papier fallen. Terra ging zurück zu dem Man am Boden griff nach unten und zog ihn hoch. Immer näher kam sie mit ihrem Kopf an seinen bis sie an seinem Ohr war und ihm etwas ins Ohr hauchte "Du Wurm hättest davon kriechen solln als du die Gelegenheit hattest." Mit ihrem Kopf wich sie wieder etwas zurück und sprach in normaler Lautstärke weiter "Nun werde ich euch ein Beispiel liefern was ich mit euch machen könnte“. Mit einem Schlag durchdrang sie seine Brust und riss sein Herz heraus, dabei konnte man die Rippen brechen hören. Sein Blut spritzte in alle Richtungen. Er riss seine Augen weit auf und ein qualvoller Schrei erfüllte die Luft. Den leblosen Körper ließ sie fallen, wandte sich wieder Mira zu und streckte ihren Arm mit dem Herz darin aus. Eine menge Blut klebte an ihr und floss ihren Arm entlang. langsam zog Terra ihre Hand zurück und fing an genüsslich an dem Organ zu knabbern, dabei breitete sich ein hämisches Lächeln in ihrem Gesicht aus. Sämtliche Kapuzenträger wichen vor Grauen zurück. Nur Mira starrte sie entsetzt an ohne sich zu rühren. Panik stieg langsam in ihr auf und Sie sprach mit zitternder Stimme: "Du kannst machen was du willst doch... ". Terra unterbrach Sie mit einem schnippischen Handbewegung: "Es ist eure freie Entscheidung und ich bin so gütig euch Evolutionsbremsen für diese Angelegenheit noch etwas Zeit zu gewähren". Sie wollte gerade gehen und wandte sich schon von der Gruppe ab, da sprach Mira sie noch einmal an: "Ich dachte das die Verhandlungen für beide Seiten akzeptabel sein sollten?" dabei versuchte Sie so gleichgültig wie irgendwie möglich zu klingen. Terra blieb wieder stehen. Ohne den geringsten Versuch sich wieder umzudrehen sprach sie leicht erheitert: "Ich bekomme was ich will und ihr könnt euer erbärmliches Leben behalten, ohne das qualvolle Ende. Hört sich doch nicht schlecht an oder!?!". Lachend stolzierte sie davon. Mira starrte ihr noch eine Weile hinterher, dann fiel Sie auf die Knie und fing an schmerzlich zu weinen. Ihr Schluchzen ertönte durch den gesamten Raum, aber niemand schien sich dafür zu interessieren. Da spürte Sie plötzlich eine Hand auf Ihrer Schulter. Sie blickte auf und ohne ein Wort verstand Sie was jetzt Geschehen musste. Mira rappelte Sich auf und sprach mit einer noch leicht zitternden Stimme, aber denn noch mit so viel Ehrgeiz als ob Sie die Last der Welt allein tragen könnte: "Es liegt also alles an uns. Ich weiß was zu tun ist, den Weg werde ich schon finden". Während sie sich umwandte schaute sie hoffnungsvoll in die Runde. Alle nickten zustimmend. Eine Sache schien Sie noch davon ab zu halten loszulaufen: "Aber wenn Terra wehrend dessen wieder kehrt?". Mit einer beruhigend tiefen Stimme sprach der Kapuzenträger direkt vor ihr "Sei still es ist keine Zeit mehr. Du musst jetzt gehen!" dabei übergab er ihr das zurückgelassene Pergament und nickte ihr nur noch einmal zustimmend entgegen. Von Ihren Gefühlen überrumpelt stürmte Mira auf ihn zu und schwang Ihre Arme um seinen Hals. Doch von ihm kam keine erkennbare Reaktion. Genauso ruckartig wie Sie bei ihm war, ließ sie ihn nun auch wieder los und rannte so schnell sie konnte davon. Durch eine kaum zu erkennende Tür gelangte Sie in einen schmalen Tunnel. Der Tunnel wurde immer breiter und felsiger, ein paar Schatten tanzten an den Felswänden und manchmal waren weitere Gänge und Türen zu erkennen. Der Raum war ein Teil einer gigantischen Ansammlung von Hölle und Gängen, dies konnte einem bei dem wenigen Licht einen eiskalten Schauer über den Rücken laufen lassen. Noch in Gedanken an Ihre Mitstreiter verließ sie den Komplex und lief weiter in die Nacht hinaus.

10.7.12 21:45

Letzte Einträge: Der Anfang, Mein Herz, Kein ewiger Schatten ohne Licht (original Titel)

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